Energieaudit - PBW Planungsbüro Wahlbuhl

Das Büro PBW führt Energieaudits nach DIN EN 16247-1 für Nicht-KMU durch. Als Nicht-KMU gilt, wer mehr als 250 Personen beschäftigt bzw. weniger als 250 Mitarbeiter beschäftigt, aber mehr als 50 Mio € Jahresumsatz hat bzw. mehr als 43 Mio € Jahresbilanzsumme.

Bis 05.12.2015 müssen alle Nicht-KMU ein Energieaudit durchführen. Freigestellt sind Unternehmen wenn: 

  • ein Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 oder
  • ein Umweltmanagementsystem im Sinne der Verordnung (EG) Nr. 1221/2009 des EU-Parlaments und des Rates (EMAS)

besteht.

Anliegen des Energieaudits ist es, die europäischen Ziele zur Steigerung der Energieeffizienz und Energieeinsparung in jedem Unternehmen umzusetzen.

Ziel ist es, Energieflüsse und Potenziale für Energieeffizienzverbesserungen in den Unternehmen zu identifizieren und dann in einem weiteren Schritt die Bewertung verschiedener Maßnahmen mithilfe von Wirtschaftlichkeitsberechnungen, so dass den Unternehmen eine Grundlage haben, welche Investitionen sich in welchem Zeitraum amortisieren.

 

Auditprozess gemäß DIN EN 16247-1:  

1. Einleitender Kontakt: Rahmenbedingungen (Ziele, Erwartungen) der Beratung festlegen

 

2. Auftakt-Besprechung: Besprechung über zu liefernden Daten, Anforderungen an Messungen und

Vorgehensweisen für die Installation,  Abstimmung über die praktische Durchführung des Energieaudits

 

3. Datenerfassung: Informations- und Datenerfassung über alle Energie verbrauchenden Systeme, Prozesse und Einrichtungen und Parameter, die den Energieverbrauch beeinflussen. Sichtig bisheriger  Untersuchungen im Unternehmen in Bezug auf Energie und

Energieeffizienz sowie Energietarife

 

4. Außeneinsatz: Begehung des zu prüfenden Objekts, um  den Energieeinsatz zu evaluieren

und Bereiche und Prozesse zu ermitteln, wo zusätzliche Daten benötigt werden, sowie um Arbeitsabläufe. Das Nutzerverhalten und ihr Einfluss auf den Energieverbrauch und die Effizienz sind zu untersuchen. Generierung erster Verbesserungsvorschläge generiert werden

 

5. Analyse: In dieser Phase stellt der Energieauditor die bestehende Situation der energiebezogenen Leistung fest (Ist-Zustand).

Hierbei sollte eine Aufschlüsselung des Energieverbrauchs auf der Verbrauchs- und Versorgungsseite

stattfinden. Bestimmung von Ansätzen zur Verbesserung der Energieeffizienz.

 

6. Bericht: Der Bericht des Energieauditors enthält eine Zusammenfassung, allgemeine Informationen zum Hintergrund, die Dokumentation der Energieberatung und eine Liste der Möglichkeiten zur Verbesserung der Energieeffizienz mit:

  • Empfehlungen und Plänen zur Umsetzung,
  • Annahmen, die für die Berechnung der Einsparungen verwendet wurden,
  • Informationen über anwendbare Zuschüsse und Beihilfen,
  • geeigneter Wirtschaftlichkeitsanalyse,
  • Vorschlägen für Mess- und Nachweisverfahren für eine Abschätzung der Einsparung nach der
  • Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen,
  • möglichen Wechselwirkungen mit anderen vorgeschlagenen Empfehlungen und
  • Schlussfolgerungen.

 

7. Abschlussbesprechung: Präsentation der  Ergebnisse, Erläuterung und Übergabe des Berichts


Herr Thomas Wahlbuhl ist bei der BAFA als Energieauditor gemäß Gesetz über Energiedienstleistungen (EDL-G) gelistet. (www.bafa.de)